Dr. med. univ.

Alexandra Krabath

Praxis für ganzheitliche Diagnostik und Therapie

Ganzheitliche Schmerztherapie

Mit unserem ganzheitlichen Ansatz erheben wir den Anspruch, sowohl bei akuten als auch chronischen Schmerzen eine umfassende Diagnostik und Therapie  anzubieten.

 

Akute Schmerzen

Die Linderung der akuten Symptomatik durch Kombination sämtlicher zur Verfügung stehender Methoden (Manuelle Therapie, Akupunktmassage, Lasertherapie, Neuraltherapie, Medikamente, Physikalische Therapie,...) steht an erster Stelle  - ist jedoch nicht das Ende der Therapie!

Weiterführend sollte möglichst rasch auch die Ursache des Schmerzes erforscht werden: Gibt es ein Muskelungleichgewicht, eine Wirbelsäulenfehlstellung, Störungen im craniomandibulären System oder  andere Ursachen, die die Sportverletzung gefördert haben? Ist die Stressbelastung Schuld an der kleinen Unachtsamkeit, die zum Unfall geführt hat? Sind die  Bauchschmerzen durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder eine Parasitenbesiedlung zu erklären?

Die möglichst ursächliche Behandlung des Schmerzauslösers ist entscheidend, um zukünftigen Verletzungen und Schmerzen vorzubeugen und letztlich Ihre Gesundheit zu fördern.

 

 

Chronische Schmerzen:

Die Behandlung chronischer Schmerzen ist trotz immenser wissenschaftlicher und technischer Weiterentwicklungen eine große Herausforderung.

Den Grund dafür hat Cicely Saunders mit ihrem Konzept des „total pain“ treffend auf den Punkt gebracht: chronische Schmerzen sind  nicht ein rein körperliches Phänomen, als das sie lange angesehen und behandelt wurden, sondern haben viele unterschiedliche Facetten. Der „Gesamtschmerz“ ist es, unter dem die Betroffenen leiden. Eine zielführende Therapie gelingt nur, wenn alle „schmerzenden“ Faktoren berücksichtigt und behandelt werden.

 

Körperliche, geistige, seelische und umweltbezogene Folgen des ursächlichen Schmerzgeschehens summieren sich und führen zur individuell wahrgenommenen Schmerzbelastung:

 

1.Folgen auf körperlicher Ebene:

  • Muskelverspannungen, Veränderung der Kraft, Beweglichkeit, Sensibilität;
  • Veränderung von Körperhaltung, Gangbild, Gesichtsausdruck;
  • Abnahme der Leistungsfähigkeit;
  • Reduktion von Appetit, Verdauungsleistung, Schlaf, Libido, Erholung; ...

 

2. Folgen auf geistiger Ebene:

  • Verminderte Konzentration, Merkfähigkeit,  Motivation und  Leistungsbereitschaft;
  • Abnahme von Fantasie und Kreativität,
  • Reduktion des Interesses für andere, die Umwelt, das Weltgeschehen, die  Zukunft; ...

 

3. Folgen auf seelischer Ebene:

  • Wechselnde Stimmungslage, Ängste, Depression;
  • Verminderte Motivation und  Leistungsbereitschaft;
  • Reduziertes Selbstwertgefühl; ...

 

4. Folgen auf sozialer Ebene:

  • Einschränkungen in Beruf und Freizeit;
  • Veränderte Rollenaufteilung zu Hause und im Bekannten/ Freundeskreis;
  • Verminderung der sozialen Kontakte; ...

 

5. Folgen für die Umwelt:

Nicht nur die Betroffenen, sondern auch Familienangehörige, Freunde,  Arbeitskollegen sind – meist unausgesprochen – mit betroffen : Einschränkungen,  Überforderung, Wut und Aggression, Hilflosigkeit, Sprachlosigkeit, Ausgebrannt- Sein können mögliche Folgen bei  den eigentlich „Gesunden“ sein.

 

Eine ausführliche ganzheitliche Diagnostik soll möglichst viele Ihrer individuellen Schmerz-Faktoren aufzeigen. Anschließend wird ein ressourcenorientierter Therapieplan mit folgenden Zielen erstellt:

 

  • Schmerzreduktion (Intensität, Häufigkeit,...)
  • Verbesserung der Lebensqualität durch Verminderung der Schmerzfolgen
  • Optimieren der eigenen Bewältigung von eventuellen Restsymptomen oder Einschränkungen
  • Größtmögliche Reduktion von Medikamenten
  • Symptomkontrolle durch gutes Selbstmanagement: Schulung und Begleitung, um die Schmerzen mit Bedarfsmedikamenten und anderen unterstützenden Maßnahmen möglichst eigenständig gut im Griff zu haben

 

Die „Zielkriterien“ der einzelnen Punkte sowie die Wertigkeit der einzelnen Ziele legen Sie als Patient fest. Die Vorgehensweise bei den einzelnen Punkten wird gemeinsam an ihre individuelle Lebenssituation angepasst.

Das Einbeziehen anderer Professionen  aus dem Gesundheitssektor in den Therapieplan und die telefonische Begleitung sowohl während der Phase der Schmerzeinstellung als auch in der Phase des Selbstmanagements (Fragen oder Unsicherheiten  bezüglich Therapieanpassung) soll einen möglichst raschen und nachhaltigen Therapieerfolg bei möglichst hoher Eigenständigkeit garantieren.

 

Dr. med. univ.

Alexandra Krabath

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